Geprüfter Berufspädagoge/ Geprüfte Berufspädagogin

Berufspädagogen sind in der beruflichen Aus- und Weiterbildung tätig. Zu ihren Aufgaben zählen die Organisation, Einführung und Durchführung von Aus- und Weiterbildungen, wie auch beruflicher Bildungsprozesse.

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Eine hochwertige Ausbildung mit anerkanntem Abschluss (IHK/ HWK), gemäß der Rechtsverordnung des Bundes vom 21.08.2009

Ziel: Kammerprüfung (IHK) als Geprüfter Berufspädagoge/ Geprüfte Berufspädagogin aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Prüfung.

 

Berufspädagogen verfügen darüber hinaus über Kompetenzen in speziellen Fachgebieten, wie:

1. Kernprozesse der beruflichen Bildung

  • Lernprozesse und Lernbegleitung
  • Planungsprozesse
  • Managementprozesse

2. Berufspädagogisches Handeln in Bereichen der beruflichen Bildung

  • Berufsausbildung
  • Weiterbildung
  • Personalentwicklung und -beratung

3. Spezielle berufspädagogische Funktionen

Weiterbildungprofil für den IHK-Abschluss geprüfte/-r Berufspädagoge/-in

Beschreibung
Berufspädagogen beraten und unterstützen die Einführung neuer Aus- und Weiterbildungsmethoden in den jeweiligen Unternehmen und Institutionen. Sie unterstützen und qualifizieren haupt- sowie nebenberufliches Bildungspersonal und leiten dieses an. Sie realisieren selbstständig unter Berücksichtigung der jeweiligen Kostensituation und Wirtschaftlichkeit zielgruppenorientierte Aus- und Weiterbildungskonzepte und führen diese in die jeweiligen Strukturen ein. Berufspädagogen entwickeln Marketingstrategien für die jeweiligen Aus- und Weiterbildungen. Dabei führen sie Marktbeobachtungen und -analysen durch. Aspekte des Bildungscontrollings sowie des Qualitätsmanagements in den jeweiligen Aus- und Weiterbildungssystemen werden dabei berücksichtigt. In diesem Zusammenhang arbeiten Berufspädagogen mit allen Beteiligten der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie der Geschäfts- und Personalleitung eng zusammen. Sie initiieren und begleiten notwendige organisatorische Veränderungsprozesse und entwickeln dafür die erforderlichen Unterstützungs- und Beratungsprozesse. Sie übernehmen selbst Führungs- und Leitungsaufgaben in den jeweiligen Aus- und Weiterbildungsabteilungen. Sie besitzen umfassende Kompetenzen im Bereich der Personalentwicklung, um entsprechende Organisationsentwicklungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Kompetenzförderung einzuleiten und umzusetzen. Berufspädagogen können auch als externe Berater für Unternehmen in den Bereichen der Aus- und Weiterbildung fungieren. In dieser Funktion wirken Sie auch bei der Organisation und der Umsetzung von Maßnahmen mit oder führen diese selbstständig durch. Sie verfügen darüber hinaus über Kompetenzen in speziellen Fachgebieten, wie: lehrende Funktionen im Bereich Rehabili-tationspädagogik, Teletutoring, IT-Lernprozessbegleitung, entwickelnde oder planende Funktionen wie z.B. bei der Entwicklung von Bildungsprodukten, Medienentwicklung, Innovations- und Förderprojektmanage-ment in der beruflichen Bildung, Bildungsprogrammentwicklung, Prüfungsaufgabenerstellung, Führung von Bildungsunternehmen oder -bereichen Qualifizierung und Beratung von Bildungspersonal, Leitung von Personalentwicklungsprojekten, Bildungscontrolling, beratende Funktionen wie Ausbildungs- und Weiterbildungsberatung, Telecoaching, Bildungscoaching, prüfende, zertifizierende Funktionen wie Prüfertätigkeiten. Management- und Führungsfunktionen wie AusbildungsleitungIn der Rehabilitationspädagogik beispielsweise können sie auf unterschiedliche Behinderungsarten angemessen und zielgruppengerecht eingehen.

Berufliche Qualifikation
Geprüfte Berufspädagogen verfügen über Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen, die sie in der Regel durch eine einschlägige Berufsausbildung und entsprechender Berufserfahrung erworben haben.

Nachweis der Qualifikation
Die beschriebenen „Beruflichen Qualifikationen“ hat der Geprüfte Berufspädagoge/ die Geprüfte Berufs-pädagogin aufgrund der Rechtsverordnung des Bundes vom 21.08.2009, geändert durch die vierte Verordnung zur Änderung und Aufhebung von Fortbildungsprüfungsverordnungen vom 16. Oktober 2016 (BGBI. I S. 2390), in einer öffentlich-rechtlichen Prüfung nachgewiesen. Über das Bestehen der Prüfung wird ein Zeugnis ausgestellt.

Voraussetzungen
Zur Prüfung wird zugelassen, wer den Fortbildungsabschluss zum Geprüften Aus- und Weiterbildungspädagog-en oder einen Fortbildungsabschluss zum Fachwirt, zum Fachkaufmann, zum Industrie-, Fach- oder Hand-werksmeister oder einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss aufgrund des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung und eine anschließende mindestens einjährige Berufspraxis nachweist. Darüber hinaus wird zugelassen, wer ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder einen staatlich anerkannten Fachschulab-schluss nach einer zweijährigen Fortbildung und eine mindestens zweijährige Berufspraxis nachweist oder wer eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und eine anschließende mindestens fünfjährige Berufspraxis sowie eine erfolgreich abgelegte Prüfung nach der Ausbildereignungs-verordnung (AEVO) oder eine vergleichbare berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation nachweist. Die Berufspraxis muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den oben genannten Arbeitsgebieten und Aufgaben eines Berufspädagogen sowie zu fachlichen Tätigkeiten der aufgeführten Fortbildungsabschlüsse haben.

Seminar in Teilzeit
680 UE
1 x monatlich Freitag + Samstag
PLUS 1 Woche in Vollzeit am Seminarende.

Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten sind in den Seminargebühren nicht enthalten!

Unterrichtszeiten
08:30 – 16:00 Uhr

Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten sind in den Seminargebühren nicht enthalten!

Veranstaltungsart
Fortbildung/ Weiterbildung

Seminarort(e)
Ingersheim, Marbach, Freiberg, Bietigheim-Bissingen, Reimlingen

Angaben zur Prüfung
Kammerprüfung IHK oder HWK
(Prüfungsgebühren sind in den Seminargebühren nicht enthalten!)

Methoden
Blended-Learning, Fallbeispiele, Übungen, Diskussionen, Einzel- und Gruppenarbeit, WBT über eCampus, WebInar.

Technische Einrichtung zur Teilnahme am Seminar von Vorteil: PC mit Internetzugang für Selbstlernphasen und im Rahmen des „Blended Learning“.

(Etwaige Verbindungskosten im Internet sind in den Seminar-gebühren nicht enthalten!)

Einzusetzende Medien
Pinwand, PC + Beamer, Flipchart, OHP, Web.

Seminarkonzeption
Thumb up ®